Die Geschichte der ZehntScheune
Die ZehntScheune war ursprünglich Teil einer mittelalterlichen Hofanlage, die seit 1263 im Besitz des Deutschen Ordens war. Umgeben von einem Wassergraben und verbunden mit der Elsener Kirche.
Elsen wurde erstmals 1455 als Reichsunmittelbare Herrschaft erwähnt.
Im Laufe der Jahrhunderte erlebte die Anlage – insbesondere im 19. Jahrhundert – zahlreiche Veränderungen.
Elsener Haus und der Deutsche Orden
Durch die Wiederaktivierung des Deutschen Ordens in Elsen im Jahr 1980 gründete eine Gruppe von Familiaren den Verein „Deutschordenskinderheim Elsen e.V.“.
Dieser erwarb 1995 den ehemaligen Deutschordenssitz „Elsener Haus“. Der Ursprung der Grundidee des Deutschordens „Helfen und Heilen“ kehrte zurück und konnte in die Tat umgesetzt werden.
Von dem ehemals von einem Wassergraben umgebenen Hofgelände mit einer Brücke zur Kirche St. Stephanus waren im 20. Jahrhundert nur noch das Zehnthaus, die Stallungen und die ZehntScheune mit den Grundmauern erhalten.
Die nun folgenden Umbauarbeiten wurden von einem renommierten Architekturbüro aus der Region in enger Zusammenarbeit mit dem Denkmalschutz geleitet.
Als besondere Herausforderung bei der Sanierung stellte sich der sumpfige Baugrund dar, wie auch die Ertüchtigung der bis zu 1,40m starken Wände, die über Jahrhunderte hinweg den Stallungen dienten.

Heute ist die ZehntScheune ein lebendiger Veranstaltungsort, der die historische Substanz mit zeitgemäßer Nutzung vereint.
Die zeitgemäße Architektur wertet das historische Gebäude der ZehntScheune zu einem Veranstaltungsort auf. Ergänzt wird die Hofanlage mit einem französischen Garten und großzügigen Außenbereichen.
Chronologie der ZehntScheune
Erkunden Sie die wichtigsten Meilensteine in der Geschichte der ZehntScheune, die ihre Entwicklung und Bedeutung für die Region prägen.
1263
Erwerb durch den Deutschen Orden

Die Hofanlage wird Teil des Besitzes des Deutschen Ordens und spielt eine zentrale Rolle in der Region.
1809
Konfiszierung durch Napoleon Bonaparte

Napoleon enteignete das Elsener Haus, wodurch die Anlage künftig anders genutzt wurde.
In französischer Zeit gehörte Elsen zum 1798 geschaffenen Roerdepartement und war aufgrund der verkehrsgünstigen Lage an der Reichsstraße Richtung Aachen der Hauptort des gleichnamigen Kantons.
1815
Bildung der Bürgermeisterei Elsen

Nach 1815/16 wurde die Bürgermeisterei Elsen im Kreis Grevenbroich mit Orken, Noithausen, Elfgen und Laach gebildet und 1929 in Amt Elsen umbenannt. 1930 wurden die neu gebildeten Ämter Elsen und Grevenbroich zusammengelegt.
Zum 1. April 1937 kam es dann schließlich zur Auflösung des Amtes und Eingemeindung Elsens nach Grevenbroich.
1980
Wiederbelebung des Deutschen Ordens
![cropped-euleICO-192x192[1] Wappen Deutschorden](https://zehntscheune-elsen.de/wp-content/uploads/Wappen-Deutschorden.png)
Der Deutsche Orden – federführend durch eine Gruppe Familiarer – kehrt nach Elsen zurück und gründet den Deutschordens Kinderheim Elsen e.V..
1995
Deutschordenskinderheim Elsen e.V.

Der Verein erwirbt das Elsener Haus und beginnt mit der umfangreichen, denkmalgeschützten Restaurierung der ZehntScheune sowie des gesamten Gebäudekomplexes.
Architektonische Merkmale der ZehntScheune
Die ZehntScheune beeindruckt mit ihrer historischen Architektur, die geschickt mit modernen Elementen kombiniert wurde, um einen einzigartigen Veranstaltungsort zu schaffen.

Historische Bedeutung
Bis in die 1990er Jahre landwirtschaftlich genutzt
Denkmalgerechte Sanierung
Heute vielseitige Nutzung
Großzügige Außenbereiche

Bildergalerie der ZehntScheune
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